Daniela J. Braun: Hundepsychologin, Nosework Dogtrainerin & Inhaberin von HundGutAllesGut.de

Mein Name ist Daniela J. Braun. Ich bin zertifizierte Hundepsychologin der Akademie für Tiernaturheilkunde (www.atn-ag.ch) mit der Zusatzqualifikation Nosework Dogtrainer. Seit mehr als 13 Jahren berate und unterstütze ich Menschen und ihre Hunde bei problematischem Verhalten im Alltag. Dazu habe ich im Laufe der Zeit an mehr als 80 Fortbildungen im kynologischen Bereich teilgenommen, um dir stets bestmögliches Coaching bieten zu können.

 

Ich bin Mitglied im internationalen Berufsverband der Hundetrainer (IBH e.V.) und Unterstützer bei "Trainieren statt Dominieren". Zwischen 2016 und 2018 arbeitete als Dozentin am Institut für tiergestützte Intervention und besuchte zeitgleich mit meiner Blue regelmäßig die Beschäftigten in der Werkstatt der Lebenshilfe e.V. für Menschen mit Behinderung in Witten.

 

Neben dem intensiven Einzeltraining eines Mensch-Hund-Teams und unterschiedlichen Trainingsangeboten, biete ich ausgewählte Beschäftigungsmöglichkeiten für "Mensch mit Hund" an. 

 


Mein Leben mit Hunden

Ja, auch ich bekam bereits als Kind meinen eigenen Hund - die Dackel-Dame Gerti. Nachdem sie sehr früh gestorben ist, wurde uns schnell bewusst, zu uns gehört ein Hund. Bald darauf sollte die sieben Wochen alte Kira (jetzt weiß ich das das viel zu früh war) bei uns einziehen. Wir stellten zu spät fest, dass sie taub und hyperaktiv war, um die Gelegenheit zu nutzen von Beginn an entsprechend mit ihr zu trainieren und sie zu fördern. Wir machten deshalb so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen konnte. Zum Zeitpunkt der Diagnose war sie 6 Monate alt und über alle Maßen ängstlich. Ich fühlte mich von allen besonders für Kira verantwortlich und stieß im Alter von 16 Jahren an meine Grenzen. Wir beschlossen, an uns zu arbeiten und besuchten mit ihr eine Hundeschule. Trotz einiger kleiner Fortschritte entschieden meine Eltern eines Tages: Kira musste umziehen!

Das war der Moment in dem ich beschloss: Das darf es nicht gewesen sein! Ich wollte alles über die Natur des Hundes wissen, über Training, Erziehung, Kommunikation, Pflege, etc. Ich wollte einfach alles wissen, was ich bei ihr hätte besser machen können/müssen. Es dauerte allerdings noch einige Zeit bis ich dazu die Gelegenheit bekam.

 

2006 begann ich schließlich das ersehnte Studium an der ATN. Ich entschied mich absichtlich für diese Institution, da sie eine der wenigen ist, die ihren Studenten ein breit gefächertes und fundiertes Wissen vermittelt und eben nicht nur die Methode von XY lehrt! Die Lerninhalte dieses Studiums werden von international renommierten Hundetrainern, Verhaltens- und Neurobiologen, Psychologen, Ethologen und vielen Fachleuten vermittelt. 

 

Heute lebe ich in Hagen, zusammen mit meinem Partner, unserem Sohn und unseren Tieren. Ich habe meinen Traum wahr gemacht und arbeite als erfolgreiche Hundepsychologin... dank dir, kleine Kira!


Das Leben meiner Hunde

 

Die Adoption der Huskymix-Hündin Blue mit knapp einem Jahr war sowohl eine Vernufts- als auch eine Bauchentscheidung. Sie war weder krank noch brauchte sie spezielle Therapie. Mit ihr wollte ich den Weg gehen, den ein gesunder Tierschutzhund  einschlagen kann, wenn man seine Fähigkeiten unterstützt und begleitet. Wir haben 2 Jahre lang die Beschäftigten der Lebenshilfe in Witten besucht und machen zum Ausgleich Bikejöring. Beides hätte ich ohne diesen Hund nicht gemacht und kann mir doch ein Leben ohne (diesen Hund und die neuen "Hobbys") nicht mehr vorstellen.

 

 

Der kleine Percy (aka Mopsi) war überhaupt nicht geplant, "stolperte" in mein Leben und krachte mit Anlauf in mein Herz. Er kommt von einer sehr guten Retromops-Züchterin und war bereits vermittelt. Im Alter von knapp 5 Monaten passte er da aber nicht mehr hin und so kam er zu uns. Er ist aufgeweckt, lebensfroh und pure Energie. Er ist eigentlich ein Terrier, der nur etwas aussieht, wie ein Mops ;)

Seine Flinkheit sorgt dafür, dass ich mir ein noch besseres Timing im Training aneignen musste.

Er begleitet mich gerne ins Training und ist ein Vorbild in Sachen Aufmerksamkeit für Kundenhunde. 

 

 

Der Socke (früher SOX) ist ein Beispiel, wie Auslands-Tierschutz nicht laufen sollte. Als "Direktimport" kam er in eine Lebenssituation, wo er sehr geliebt wurde, aber komplett überfordert war. So kam er auf eine Pflegestelle und dann zu uns (eigentlich auch als Pflegestelle).

Er ist ein sehr unsicherer Hund, der zu kopflosen Panikanfällen neigt, wenn er die Kontrolle über eine Situation verliert. Mit viel Vertrauen, ruhigen Abläufen, Ankündigungen und sensiblem Umgang mit der Körpersprache lernt er, sich gut in unseren Alltag einzufügen. 

Mit unsicheren Kundenhunden im Training ist er fantastisch; freundlich, höflich und interessiert. 

Außerdem liebt er es, wenn ich intensiv mit ihm kuschele... so fand er seine Aufgabe(n) in unserer Familie und wir haben verstanden, dass er einfach bei uns bleiben wird (möchte). 


in memoriam

Eigentlich wollte ich "nur" Pflegestelle sein, um der kleinen Bretonen-Mix-Hündin Malia, welche von Geburt an blind ist, einen guten Start in Deutschland zu verschaffen. Während des Corona-Lockdown zog also dieser kleine rumänische Junghund ein... und blieb! 

Sie ist ausgesprochen mutig, willensstark, zart, lustig und lebensfroh. Sie bei uns zu haben ist eine Inspiration und eine Bereicherung. Ihre Blindheit kompensiert sie fantastisch und läuft täglich wechselnde Runden mit uns und das ohne Leine. Momentan trainieren wir einige sinnvolle Signale wie zB. "Treppe rauf oder runter", "hopp ins Auto", auf den "Arm" nehmen, den sicheren Rückruf und ein Signal, welches ein Hindernis in ihrem Weg ankündigt, so dass sie es umrunden kann. Mehr Infos zu Malia und ihr neues Leben findest du auf ihrem Instagram-Account ;)

 

Leider war unser gemeinsamer Weg schmerzhaft kurz. Sie starb in Folge einer Staupe-Infektion trotz vorheriger Impfung, nach nur 5 gemeinsamen Wochen. Wir haben alles getan, was möglich war.


 

Als die Mixhündin Molly mit ca. 4 Jahren  einzog, war sie in keinem guten Zustand. Sie hatte einen ausgeprägten Kontrollzwang, der sie psychisch und körperlich extrem krank machte.

Wir beide haben so viel voneinander gelernt. Sie konnte einem tief ins Herz blicken - mein Herzenshund!

Molly lehrte mich, im Training (und im Leben) die „goldene Mitte“ zu finden. Sie starb im Alter von 14 Jahren an einem Hirntumor, in meinen Armen.


Als der Beagle Spanky damals mit ca. 1 ½ Jahren eingezogen ist, war er ein kleines Angstbündel. Er wurde als Billig-Welpe "produziert" und hatte dadurch schwere Deprivationsschäden und eine extreme Geräuschphobie. In der schlimmsten Phase reichte das Geräusch eines Blattes, was auf die Windschutzscheibe fiel, um bei ihm eine heftige Panikattacke auszulösen. 

Doch nun wußte ich, wie ich damit umgehen musste. Ich habe mich während des Trainings weit über meinen Tellerrand bewegt und so viel dazugelernt. Er hat mir gezeigt, dass man mit den richtigen Methoden und einer großen Portion Geduld auch aus „Problemhunden“, glückliche Hunde machen kann. Er entschied sich im Alter von 14 Jahren für immer zu gehen, während ich ihn in meinen Armen hielt.

 

Ich bin montags bis freitags von 10 - 18 Uhr telefonisch erreichbar unter: 0179 6638403 

Es kann passieren, dass ich dann gerade in einem Termin bin. Für diesen Fall oder ausserhalb der Sprechzeiten, füllst du am besten das Kontaktformular aus,

ich melde mich dann so schnell wie möglich bei dir zurück.

 

 

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