Über Mich - Daniela J. Braun

Mein Name ist Daniela J. Braun. Ich bin Hundepsychologin der Akademie für Tiernaturheilkunde (www.atn-ag.ch) mit der Zusatzqualifikation Nosework Dogtrainer. Seit 2008 berate und unterstütze ich Menschen und Ihre Hunde bei problematischem Verhalten im Alltag.

Seit 2016 bin ich Dozentin am ISST NRW und gebe regelmäßig Hundetherapiestunden in einer Einrichtung für behinderte Menschen.

 

Außerdem biete ich verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten in Form von Nasenarbeit an. Die Fähigkeiten der Hundenase sind absolut faszinierend für uns Menschen (Wie schafft der Hund das?). Durch Nasenarbeit kann man Hunde artgerecht beschäftigen. Es stärkt das Selbstbewusstsein des Hundes, senkt das Erregungsniveau und fördert die Konzentrationsfähigkeit. 

 


Mein Leben mit Hunden

Ja, auch ich bekam bereits als Kind meinen eigenen Hund - die Dackel-Dame Gerti. Nachdem sie sehr früh gestorben ist, wurde uns schnell bewusst, zu uns gehört ein Hund. Bald darauf sollte die sieben Wochen alte Kira bei uns einziehen. Wir stellten zu spät fest, dass sie taub und hyperaktiv war, um die Gelegenheit zu nutzen von Beginn an entsprechend mit ihr zu trainieren und sie zu fördern. Wir machten deshalb so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen konnte. Zum Zeitpunkt der Diagnose war sie 6 Monate alt und über alle Maßen ängstlich. Ich fühlte mich von allen besonders für Kira verantwortlich und stieß im Alter von 16 Jahren an meine Grenzen. Wir beschlossen, an uns zu arbeiten und besuchten mit ihr eine Hundeschule. Trotz einiger kleiner Fortschritte beschlossen meine Eltern eines Tages: Kira musste umziehen!

Das war der Moment in dem ich beschloss: Das darf es nicht gewesen sein! Ich wollte alles über die Natur des Hundes wissen, über Training, Erziehung, Kommunikation, Pflege, etc. Ich wollte einfach alles wissen, was ich bei ihr hätte besser machen können/müssen. Es dauerte allerdings noch einige Zeit bis ich dazu die Gelegenheit bekam.

2006 begann ich schließlich das ersehnte Studium an der ATN. Ich entschied mich absichtlich für diese Institution, da sie eine der wenigen ist, die ihren Studenten ein breit gefächertes und fundiertes Wissen vermittelt und eben nicht nur die Methode von: ... lehrt! Die Lerninhalte dieses Studiums wurden und werden von international renommierten Hundetrainern, Verhaltens- und Neurobiologen, Psychologen, Ethologen und vielen Fachleuten vermittelt. Kira war für mich der Grund meine Grenzen zu erweitern.

 

Heute lebe ich in Herdecke, zusammen mit meinen tierischen Begleitern. Ich habe meinen Traum wahr gemacht und arbeite als erfolgreiche Hundepsychologin... dank dir, kleine Kira!

 


Das Leben meiner Hunde

Als wir Spanky mit 1 ½ Jahren übernahmen, war er ebenfalls ein kleines Angstbündel. Doch nun wußte ich, wie ich damit umgehen musste. Er hat mir gezeigt, dass man mit den richtigen Methoden und einer großen Portion Geduld auch aus „Problemhunden“ tolle Hunde machen kann. Heute, inzwischen 10 Jahre alt, ist er ein selbstbewusster, freundlicher Begleiter, der uns viel Freude bereitet. Er verdient sich zusätzliche Leckerbissen, indem er als Partnerhund im Training sein Können unter Beweis stellt.

Als Molly mit ca. 4 Jahren bei uns einzog, war sie in keinem guten Zustand. Sie hatte einen ausgeprägten Kontrollzwang, der sie psychisch und körperlich extrem krank machte. Molly ist äußerst sensibel. Ihren Verantwortungssinn lebt sie heute, im Training mit anderen Hunden, in einem gesunden Maß aus. Als Partnerhund ist sie mir unersetzlich. Sie bei ihren Fortschritten beobachten und unterstützen zu können, beweist mir immer wieder, wie wichtig es ist, beim Training die „goldene Mitte“ zu finden.

Die Adoption von Blue im Alter von ca. 1 Jahr war sowohl eine Vernufts- als auch eine Bauch-entscheidung. Sie war weder krank noch brauchte sie Therapie. Mit ihr wollte ich den Weg gehen, den ein gesunder Hund einschlagen kann, wenn man seine Fähigkeiten unterstützt und begleitet. Wir machen nun Bikejöring und besuchen Menschen mit Behinderung. Beides hatte ich ohne diesen Hund nicht gemacht und kann mir doch ein Leben ohne (Hund und Aktivitäten) nicht mehr vorstellen.



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