Dunja Farbowski: Praktikantin

 

Mein Name ist Dunja Farbowski. Ich bin gelernte Krankenschwester und arbeite hauptberuflich nun schon seit einigen Jahren in der Medizinischen Kodierung in einem Krankenhaus.

Ich war schon immer ein Hundenarr und bin mit Hunden aufgewachsen. Da es aus diversen Gründen noch etwas dauern sollte, bis der erste eigene Hund einziehen durfte, war ich in meiner Freizeit also einige Zeitlang ehrenamtlich im Tierheim als Gassi-Gänger unterwegs. Dort habe ich viele verschiedene Hunde kennen gelernt und der Wunsch, vielen unverstandenen Seelen eine Stimme zu geben, wuchs heran.

 

Nebenbei durchforstete ich verschiedenste Fachbücher über Hunde und versuchte, so gut es eben ging, ein Verständnis für ihr Verhalten zu entwickeln. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun wieder intensiver mit dem Wunsch meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Momentan unterstütze ich HundGutAllesGut als Praktikantin und beginne nun mein Studium zur Hundetrainerin an der ATN.

 

Aufgrund meiner Hündin möchte ich mich später Schwerpunktmäßig mit unsicheren Hunden befassen und wie man sie ohne Druck und Zwang im Alltag unterstützen kann. Zusätzlich habe ich viele gute Erfahrungen mit dem Clickern gesammelt und könnte mir vorstellen meine Kenntnisse diesbezüglich schwerpunktmäßig auszubauen.

 


Mein Hund

 

Im Dezember 2015 war es dann endlich soweit: Mein erster eigener Hund sollte einziehen. Der damalige Plan war, dass es auf jeden Fall ein Mischling aus dem Tierheim/Tierschutz werden sollte. Nun ja, manchmal sind die eigenen Vorstellungen und die Realität zwei verschiedene Paar Schuhe. 

Durch Zufall lernte ich dann meine jetzige Hündin Farah kennen. Ein Fellball auf vier Pfoten von 5 Monaten, die einmal eine langhaarige, stolze Collie-Hündin werden wollte und die aus privaten Gründen nun ein neues Zuhause suchte. Seitdem weiß ich, dass es Liebe auf den ersten Blick gibt...

 

Farah ist eine ruhige, sehr empathische, gelehrige und liebe Hündin. Anfangs gab es noch eine Menge für sie zu lernen, da sie in den ersten Lebensmonaten scheinbar nicht allzu viel kennen gelernt hatte. Ihr Vertrauen zu erarbeiten war nicht leicht und hat fast ein halbes Jahr gedauert. Aber wenn man das Vertrauen des Collies einmal für sich gewonnen hat, wird das Lernen viel leichter. Noch heute ist es so, dass sie Hürden nur aufgrund unserer Vertrautheit meistert. Futter ist in solchen Fällen kein Lockmittel und spielt für sie in solchen Momenten nur eine nebensächliche Rolle. Auch ich habe mit ihr an meiner Seite viele neue Erfahrungen gesammelt. Sie bereichert mein Leben und wird, als mein erster eigener Hund, immer etwas Besonderes bleiben.